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Gregor Sander. Was gewesen wäre

Gregor SanderTief beeindruckt lege ich diesen Roman zur Seite, der mich vom ersten bis zum letzten Satz gefesselt hat. Auf der Suche nach einer ganz besonderen Story hatte ich meinen Stapel mit den Neuerscheinungen durchwühlt, bis ich diesen schmalen Band in der Hand hielt und dachte – okay, klingt gut.

Einige Stunden später, es ist bereits dunkel, sitze ich da und fühlte mich einfach nur glücklich. Glücklich deshalb, weil ich endlich wieder einen Roman gefunden habe, der sich abhebt aus der Fülle der neuen Bücher. Ein Roman, der berührt, verzaubert, eigene Erinnerungen wach ruft und der sprachlich überrascht – eine ganz außergewöhnliche Story!

Geschickt werden Erzählperspektiven, Orte und Zeiten der Handlung miteinander verknüpft. Eben noch bin ich mit Julius und Astrid im Sommer 1987. Dann – einem Kameraschwenk gleich – mit Astrid und ihrem heutigen Freund Paul im Budapest der Jetzt-Zeit. Erinnerungen fließen in gegenwärtige Handlungen und umgekehrt. Und was für Bilder er zaubert!  Weiterlesen

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