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Schostakowitsch und der Lärm der Zeit

barnes_larm_der_zeitDer Komponist Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch liebte die Bücher von Gogol, von Tschechow und von Puschkin. Turgenjew mochte er weniger, doch las er ihn gern, weil er trotz all seiner Fehler einen echt russischen Pessimismus besaß. Ja, er hatte begriffen, dass russisch zu sein hieß, pessimistisch zu sein. (S. 97).
Nun hatte ein echter Sowjetbürger aber optimistisch zu sein. Und Optimismus fiel Schostakowitsch so unendlich schwer. Was nicht wundert bei einem Leben in jener Zeit. Als 1936 schließlich die Aufführung seine Oper Lady Macbeth von Mzensk im Bolschoi-Theater Stalins Zorn provoziert, scheint es das endgültige Aus für den berühmten Komponisten zu sein.  Weiterlesen