Schlagwort-Archive: Romanverfilmung

Über Bücher, Bookstores und schöne Zufälle

Im Dezember schaue ich auf meinem Sofa bei Tee und Gebäck gern ältere Filme, die ich bereits kenne. Sie bewegen mich jedes mal neu. Am liebsten sind mir Geschichten, die mit Büchern und/oder kleinen Buchhandlungen/Antiquariaten zu tun haben. Drei meiner absoluten Favoriten sind deshalb:

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Benedict Wells. Becks letzter Sommer

wells_becks_letzter_sommerAls er bei Neapel vor einem Lokal parkte, hatte Beck acht Stunden Fahrt und sein ganzes Leben hinter sich. Beim Aussteigen fiel ihm auf, dass sein graues Cordjackett zerknittert war.

Bereits mit diesen ersten zwei Sätzen hat Benedict Wells mich komplett in seinen Roman hineingezogen. Ohne vorher den Klappentext zu lesen, weiß ich bereits – das ist mein Buch. Im nächsten Kapitel geht es zurück in die 90er Jahre. Beck ist Lehrer für Deutsch und Musik an einem Gymnasium in München. Er hasst seinen Beruf, er hasst das Gymnasium (Beck hatte hier sein Abitur gemacht, sein Vater war Lehrer an diesem Gymnasium!) und er hasst seinen Kollegen Norbert Berchthold.

Was er nicht hasst: gute Musik, seinen Freund Charlie, seinen 17jährigen Schüler Rauli aus Litauen und die 10 Jahre jüngere Lara, die gerne in Clubs geht, um zu tanzen. Weiterlesen