Keigo Higashino. Verdächtige Geliebte – Fernweh JAPAN

939668_Higashino_VerdaechtigeGeliebte.inddFür meine heutige Fernweh-Empfehlung in acht Sätzen wähle ich als Reiseziel Japan.

Yasuko Hanaoka – so heißt die „verdächtige Geliebte“ – erdrosselt gleich zu Beginn der Story ihren unausstehlichen Exmann Togashi mit einem Elektrokabel! Fieses Opfer, nette Mörderin….

… Was für eine Wahnsinnsidee von Keigo Higashino (1958 in Osaka /Japan geboren), dass ich als Leser nicht nur bei dem Mord dabei bin, sondern für die Mörderin Yasuko die allergrößte Symphatie empfinde. Ebenso geht es dem freundlichen und unsterblich verliebten Mathelehrer Ishigami, Nachbar von Yasuko. Täglich kauft er sein Bento in dem kleinen benten-tei, dem Laden, wo sie arbeitet. Auf geheimnisvolle Weise bietet er Yasuko nicht nur an, die Leiche zu beseitigen, sondern auch, mit allen Mitteln der logischen Mathematik ein absolut sicheres Alibi für sie auszutüfteln.

Womit Ishigami nicht rechnet, das ist die Macht der Tatsachenbeweise seines Gegners, dem Physiker Dr. Yukawa. Zwei Supergenies in einem außergewöhnlichen Zweikampf, der mir den Atem raubt und mich mit großartigen Stimmungen sowie unerwarteten Wendungen verzaubert.

Keigo Higashino. Verdächtige Geliebte. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Klett-Cotta 2012. 320 Seiten. 19,95 € /Piper Taschenbuch 2014. 320 Seiten. 9,99 €

 

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12 Antworten zu “Keigo Higashino. Verdächtige Geliebte – Fernweh JAPAN

  1. Erst die Tage habe ich das Buch aus den Händen gelegt. Ich bin nicht gerade eine Krimileserin. Eher nur einmal zwischendurch. Doch dieser Roman hat mich auch sehr überzeugt. Sehr klug und damit nicht abgedroschen. Ich werde mich nun einer anderen Fernwehwelt widmen. „Kerstin Gier. Silber-Das zweite Buch der Träume wird die Nacht nur ausgelesen verlassen. Sei lieb gegrüßt.

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    • Ich finde auch, dass sich der Roman eher in einer Art Zwischenwelt bewegt. Und dass er Liebhaber japanischer Romane genauso anspricht, wie den klassischen Krimileser.
      Ich mochte besonders, dass Higashino fern von jedem blutigen Gemetzel eine kluge spannende Story erzählt, die man auch gut ein 2. Mal lesen kann 😉
      Bist du mit dem „Zweiten Buch der Träume“ fertig geworden? Ich habe es hier auch noch zu liegen. Lohnt es sich?
      Liebe Grüße, Masuko

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  2. und wieder JAPAN! Ich freue mich, daß es das Buch für meinen Kindle gibt, es wird in den nächsten zwei Tagen gekauft, damit ich am Ostseestrand was zu lesen habe. Am Sonnabend geht es zum Leseurlaub auf meine Lieblingsinsel. Wenn ich fertig bin, schreibe ich hier was dazu.

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    • Oh wie schön! Ostseeinsel und Higashino auf dem Reader. Wünsche viel Sonne und leichten Wind – was ich sagen will: einen perfekten Leseurlaub auf der Lieblingsinsel, das wünsche ich! Freue mich auf deinen Beitrag
      Beste Grüße von Masuko 😉

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  3. Liebe Masuko, ja ich bin fertig geworden. Die Nacht hat die beste Stille zum Lesen und auch dort gibt es mal mehr Zeit. Ohne Job und Alltag. Auch ja es lohnt sich. Aber eher ist die Frage was noch auf deinem Buchstapel liegt? 😀 Allerdings muss ich sagen, dass ich ein Kerstin Gier-Fan bin. Magst du sie gern? Dann würde ich dieses Buch nicht auslassen. Silber 2 ist gut, aber reicht nicht an das Erste. Die Edelsteintriologie fand ich gelungener. Ich mag auch die anderen Romane von ihr. „Für jede Lösung ein Problem“ usw. Großartig. Hast Du auch die Bücher von ihr unter ihren beiden Pseudonymen gelesen? Ich lese nun Edith Sitwell.

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    • Liebe Gedankenlabyrintherin,
      ich bekenne: sehr gern sogar lese ich ihre Bücher – super gut zum Entspannen. „Für jede Lösung ein Problem“ und „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ sind beide grandios. Ihr Stil ist frech und authentisch. Von der Edelsteintrilogie habe ich bisher nur Rubinrot gelesen. Die Zeit, die Zeit….
      Pseudnoyme? Kerstin Gier? Muss ich gleich mal googeln.
      Schöne Grüße, Masuko

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  4. Liebe Masuko,
    dieses Buch habe ich auch schon öfter im Buchladen in der Hand gehabt, war mir aber nicht sicher, ob es etwas für mich ist. Nach Deiner Empfehlung bin ich mir nun aber sicher, dass es mir gefallen würde. Also ab auf die Wunschliste.
    lesesilly

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  5. Also ich fand diesen japanischen Krimi ganz prima. Natürlich volle Sympathie für die Mörderin. Aber interessant fand ich die Ermittlungsarbeit der Polizei und des Physikers. Keine wilde Schießerei, alles sachlich und doch so spannend. Sehr interessant und auch so merkwürdig der Mathelehrer, der unsterblich verliebt ist. Aber das Ende ist ein Knüller.
    Ein bißchen Schwierigkeiten hat ich mit den japanischen Namen.
    Aber man gewöhnt sich daran. Ich las es übrigens mal wieder mit dem E-Book.

    Liebe Grüße
    Dorle

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    • Wie gut, dass es nicht allzu viele Figuren in dem Roman gibt! Ich mag japanische Namen so sehr, dass es mir nicht allzu schwer fällt mit dem Auseinanderhalten. Komplizierter finde ich Isländer, da quäle ich mich immer ein bißchen.
      Aber es freut mich doch sehr, dass dir die „Verdächtige Geliebte“ gefallen hat.

      Auch dir liebe Grüße, Masuko

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  6. ich habe das Buch gelesen, als E-Book, und ich habe es an einem Strandtag gelesen! Es ist ein exzellenter Krimi, und da ich ansonsten Kriminalromane gar nicht mag, hat er mich auch deshalb sehr angenehm überrascht. Es ist das Duell zweier hochintelligenter Naturwissenschaftler, welches der Autor da aufgezogen hat. Der Mathematiker ist in seiner Planung fast perfekt, und gäbe es den Physiker nicht, dann wäre es wohl zum „perfekten Mord“ gekommen, wobei der Todesfall des Exfreundes ja gar nicht mehr gemeint ist, das ist ja kein Mord, sondern ein Todesfall im Affekt, als die Tochter ihre Mutter schützen wollte.
    Ich habe mir auch noch ein weiteres Buch vom gleichen Autor heruntergeladen, auch das ist sehr lesenswert, auch da geht es um eine sehr wissenschaftliche Aufklärung eines Verbrechens unter Mithilfe des Physikers.
    Ich war sehr angetan von der Tatsache, daß es keine Schießereien, Prügeleien, Verfolgungsfahrten und Sprengereien gab. Action ist nicht nötig, um einen spannenden Krimi zu komponieren.
    Nochmals DANKE FÜR DEN TIPP!!!

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    • Ich gebe dein DANKE direkt zurück, denn es klingt so, als sollte man den zweiten Krimi von Higashino auch unbedingt lesen. Das werde ich wohl tun, nach deiner Beschreibung. Allerdings ohne das Rauschen der Ostsee im Ohr.
      Schöne Grüße!

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